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1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland ist ein Grund zum Danken und zum Feiern.

Gerade wir in Sachsen verdanken einen Großteil der erstaunlichen Entwicklung unseres Freistaates jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, die sich aktiv für den Aufbau der Wirtschaft und des Handels, der Kultur und des Gesundheitswesens, der Infrastruktur und der Wissenschaft einsetzten und einsetzen.

Ein wenig von diesem Geist einzufangen und allgemein zugänglich zu machen hat sich dankenswerter Weise der Förderverein "Kommen und Gehen" – Das Sechsstädtebundfestival e.V. zur Aufgabe gesetzt. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag, das Festjahr für Groß und Klein vor Ort erlebbar zu machen. Es würde den Rahmen eines Grußwortes sprengen, alle Veranstaltungen dieses großartigen und beispielgebenden Projekts einzeln aufzulisten und zu würdigen. Dies bedarf es auch nicht, zieht sich doch durch das Programm ein roter Faden, an dem sich die verschiedensten Aktionen orientieren: Die in Diskussionsforen, Lesungen, Workshops, Konzerten und Ausstellungen sich realisierende Erkundung jüdischer Spuren in der Geschichte der Oberlausitz in unterschiedlichen Bereichen von Kunst, Kultur und Gesellschaft. Und diese Spuren sind es, die auch heute noch erkennbar sind; deren Freilegung uns auch etwas über uns selbst, unsere Geschichte und unsere gemeinsame Zukunft zu verraten vermag.

Bleibt den Kooperationspartnern und Veranstaltern zu wünschen, dass sie inmitten der besonderen Herausforderungen unserer Zeit Interesse und Gehör von vielen finden!

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Grußwort

Dr. Felix Klein | Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus